Eine Studie mit US-Rekruten der Marine hat bewiesen: Händewaschen hilft gegen Erkältungen. Die Zahl der Atemwegsinfektionen in der Truppe verringerte sich um 45 Prozent, wenn sich jeder fünfmal am Tag die Hände wusch. Damit ist das Händewaschen eine wichtige Maßnahme, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen, besonders in der nasskalten Jahreszeit, wenn fast jeder schnieft und hustet.
Es kommt aber auf die richtige "Handwasch-Technik" an! Die Hände sollten mit Seife und warmem Wasser gründlich eingerieben und abgewaschen werden und zwar mindestens 15 Sekunden lang.
Kurzes Abspülen mit kaltem Wasser hat dagegen wenig Sinn. Die Seife kann zwar keine Bakterien abtöten, allerdings können Keime damit leichter abgespült werden. Diese sind häufig in Hautfetten gebunden und lassen sich mit Wasser alleine nicht entfernen, da Fett nicht wasserlöslich ist. Erst durch die Verbindung mit der Seife lösen sich die Erreger.




