Stoßstange an Stoßstange schieben sich die VWs, Audis und BMW in den Morgenstunden wie eine metalliclackierte Schlange vom Nordosten her kommend durch das 1.200 Seelen Örtchen Grünthal in Richtung Regensburg. Verständlich, dass eine Stadt, der es an Arbeitsplätzen nicht fehlt, Pendler anzieht. Sie fahren von der B16 schon in Wenzenbach ab und sparen sich durch die Abkürzung über die kleinen Orte Irlbach und Grünthal ein paar Kilometer um zu den großen Firmen im Regensburger Osten zu kommen. Eigentlich kein Problem. Wären da nicht die Grundschulkinder, die jeden Tag mit der Blechschlange kämpfen müssen, um über die Straße zur Bushaltestelle zu kommen.
Noma – eine Krankheit, an der in Entwicklungsländern jedes Jahr zwischen 80.000 und 90.000 Kinder sterben. 10.000 überleben die Krankheit zwar, werden wegen ihrem völlig entstellten Gesicht aber oft aus ihren Dörfern verstoßen. Besonders schlimm ist die Situation in Niger. Die Regensburgerin Ute Winkler-Stumpf von der Hilfsaktion Noma e.V. hat Noma in Niger seit 1994 den Kampf angesagt.
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